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Zum Ende der Seite springen meine Diva (ORACLE BMW Racing von Kyosho/Fortune 612) 3 Bewertungen - Durchschnitt: 9,673 Bewertungen - Durchschnitt: 9,673 Bewertungen - Durchschnitt: 9,673 Bewertungen - Durchschnitt: 9,673 Bewertungen - Durchschnitt: 9,67
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Wolfgang Wolfgang ist männlich
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meine Diva (ORACLE BMW Racing von Kyosho/Fortune 612) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Modell: Oracle von Kyosho
Name: Diva
Eigner: Wolfgang Korn

Länge: 612 mm
Verdrängung: 1200 g
Ruder- und Segelverstellung
Rigg von Stockmaritime.Com

Wolfgang hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
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12.05.2007 10:23 Wolfgang ist offline E-Mail an Wolfgang senden Beiträge von Wolfgang suchen Nehmen Sie Wolfgang in Ihre Freundesliste auf
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Tipps für das Modell der ORACLE BMW Racing von Kyosho Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hier ein einige Hinweise, mit denen sich die Oracle tunen lässt:

1. Wassereinbruch

Die Oracle hat große Serviceabdeckungen im Cockpit. Dadurch lassen sich die Elektronik und die Schotführung im Rumpf einfach warten. Nach dem Segeln nehme ich immer beide Luken ab, damit das Boot innen gut trocknet, die Elektronik wird es danken. Beide Luken bieten jedoch auch große Angriffsflächen für einen möglichen Wassereinbruch.

Die vordere Luke hat zwar einen winzigen Süllrand, wenn jedoch die Passung zwischen Luke und Deck nicht genau aufeinander abgestimmt ist, lässt sich ein Wassereinbruch bei krängendem Schiff nicht vermeiden. Sollte sich die Groß-Schot in dieser Situation auch noch an den Coffie-Grindern verhaken und die Luke leicht anheben, ist ein Verlust des Schiffes nicht auszuschließen. Hier muss jeder selbst einschätzen, welches Risiko er eingehen möchte. Durch Nacharbeiten an der Passung an der Unterseite der Luke (mit dem Fingernagel entgradet) und den Klemmhaken habe ich mittlerweile eine fest sitzende Luke erhalten, auf der ich die Figuren sogar bei schwerem Segeleinsatz belasse.

Die hintere Luke ist zwar größer, hat jedoch sechs Klemmhaken und auf dem Deck eine Schaumstoffauflage. Nach meinen Erfahrungen kommt hier nicht soviel Wasser herein wie bei der vorderen Luke, wenn sie richtig bündig in das Deck eingerastet ist. Sicherlich kann man alle 15 Minuten das Boot aus dem Wasser nehmen und das eingedrungene Wasser mit einer Spritze oder einem kleinen Schwamm entfernen. Wirklich Spaß macht das aber nicht. Da bei meiner Oracle hinten nicht so viel Wasser hereinkommt, ignoriere ich das Problemchen einfach. Will man bei rauem Wetter sicher gehen, kann man leicht den Spalt mit Tesa abkleben. An Land bewahre ich jedoch das Boot immer mit offenen Abdeckungen auf, damit alles wieder richtig trocken wird.

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12.05.2007 10:24 Wolfgang ist offline E-Mail an Wolfgang senden Beiträge von Wolfgang suchen Nehmen Sie Wolfgang in Ihre Freundesliste auf
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Schotführung unter Deck Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

2. Schotführung unter Deck

Die Schot verhakt und klemmt immer wieder am Batteriehalter der Mignon-Zellen. Die zur Verknotung eingesetzten Metallkauschen (Klemmhülsen) erschweren wortwörtlich das Problem. Abhilfe schafft hier zum einen Schrumpfschlauch für die Akkus, zum anderen lässt sich die Metallkausche in der Schot durch einen Knoten (z.B. Palsteg) ersetzen.

Insgesamt war ich mit der Schotführung unter Deck nicht zufrieden. Wegen des schmalen Rumpfes kann das Segelverstellservo nur mit einem kurzen Hebelarm eingesetzt werden. Somit wäre der Verstellweg für die Schot etwas gering, hätte man sich nicht bei Kyosho dazu entschieden, eine 1:2 Übersetzung für die Schotführung einzusetzen (die Schot ist am Umlenkblock im Heck angeschlagen, läuft durch den Servohebel hindurch zurück zum Umlenkblock und von dort in Richtung Decksdurchführungen für Fock und Groß; der Verstellweg des Hebels wird somit gedoppelt).

Man erhält so zwar den doppelten Verstellweg, jedoch wird das Servo auch um das Doppelte belastet im Vergleich zu einer einfachen Schotführung. Verhakt sich die Schot unter Deck am Batteriekasten, so herrschen je nach Knüppelstellung schon ganz schön hohe Ströme an Servo und Empfänger (so hat mein 27 MHz Empfänger schon eine 'mitgekriegt', anschließend hat er nicht mehr sauber geregelt und musste ausgetauscht werden).

Um die Kräfte auf das Servo zu verringern, habe ich die Wegverdoppelung herausgenommen. Die Schoten für die Fock und die Groß habe ich nun direkt am Servohebel angeschlagen und durch den Umlenkblock im Heck durchgeführt. Um Reibungsverluste zu minimieren, habe ich gleich die schwer gehende Rolle aus dem Block entfernt, somit laufen die Schoten leicht durch den Block ohne sich zu klemmen. Zwischenzeitlich habe ich die 27 MHz Anlage durch meine alte Multiplex Europa 40 MHz ausgetauscht. Der nun 'einfache' Weg der Schotführung reicht nun auch für einen Butterfly aus, wenn man die Trimmung am Sender hinzunimmt. Darüber hinaus lässt sich nun die Segelverstellung feiner bei dazu geringerer Stromaufnahme regeln.

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12.05.2007 10:26 Wolfgang ist offline E-Mail an Wolfgang senden Beiträge von Wolfgang suchen Nehmen Sie Wolfgang in Ihre Freundesliste auf
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Rigg, Segeltrimm Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

3. Rigg, Segeltrimm

Da sich das Perlon für die Verstagung und die Wandten gerade nach Wasserberührung um einiges reckt, habe ich das gesamte Rigg mit reckfreiem Material neu aufgebaut. Zumindest die Wandten sollten durch reckfreies Material ersetzt werden, sonst legt sich der Mast nach Lee und die Lee-Wandten hängen durch. Kyosho bietet Kevlar-Tackelgarn als 'Tuningteil' an (kyosho.de). Sämtliche Metallkauschen am Rigg habe ich komplett durch Knoten ersetzt. Es sieht besser aus und bringt gewichtsmäßig gerade im Rigg einiges.
Gerade bei einem so übertackeltem Boot wie der Oracle heißt es: alles Gewicht so weit wie möglich unter die Wasserlinie!

Die mitgelieferten Segel sind Leichtwindsegel. Wenn man den Fockbaum so tief wie möglich anbringt, dann geht die Fock gerade so am Mast und Diamond vorbei.
Trimmt man den Mast etwas weiter nach hinten, dann schlägt die Fock schon nicht mehr so einfach von der einen zur anderen Seite. Bei mittlerem Wind soll dann der Winddruck dafür sorgen, dass die Fock trotzdem am Mast vorbeikommt. Soweit die Theorie. In der Praxis hat sich jedoch bei meiner Oracle die Fock an den Mastbeschlägen aufgerieben, so dass der Segelstoff angegriffen wurde und die Fock immer öfter am Mast hängen blieb. Man kann zwar die Fock im Achterliek kürzen, dadurch verlagert sich jedoch der Segelschwerpunkt Richtung Achtern und das Boot wird luvgieriger.
Ich habe einfach den Anschlag der Fock auf dem Deck weiter nach vorne platziert. Der Beschlag wird durch zwei Schrauben auf dem Deck gehalten, ich habe den Beschlag um ein Loch weiter nach vorne verlagert.

Inzwischen gibt es auch für die Oracle Foliensegel in verschiedenen Größen und Designs. Derzeit fahre ich das AC-Leichtwindrigg von stockmaritime.com, es hat die Silouhette der America's Cupper und steht in Verbindung mit guten Bäumen hervorragend.
Irgendwo habe ich folgenden gut gemeinten Ratschlag gelesen: 'Den Baumniederholer des Grossegels sollte man so einstellen, dass das Achterliek bei Leichtwind fast keinen Twist hat. Bei mehr Wind den Baumniederholer nicht öffnen, sondern die Mastbiegung durch höhere Achterstagspannung erhöhen. Dadurch wird die Fock im Vorliek flacher, und das Grossegel öffnet sich zuerst im oberen Bereich.' Soweit so gut. Bei der Oracle wurde jedoch gerade beim Groß- und Fockbaum der Rotstift angesetzt. Mit den serienmäßigen Bäumen und Beschlagteilen lässt sich ein gut stehendes Rigg meiner Meinung nach nicht verwirklichen. Die Bäume biegen sich schon bei scharfem hinsehen und sind für die Standardsegel zu kurz, der Lümmelbeschlag ist bei der Oracle übrigens eine glatte Fehlkonstruktion.

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12.05.2007 10:27 Wolfgang ist offline E-Mail an Wolfgang senden Beiträge von Wolfgang suchen Nehmen Sie Wolfgang in Ihre Freundesliste auf
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Bäume und die Sache mit dem Lümmelbeschlag Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

4. Bäume und die Sache mit dem Lümmelbeschlag (jetzt wird es erst recht kompliziert!)

Bei der Oracle wird immer wieder beobachtet, dass sich insbesondere das Groß-Segel bei leichtem Wind nicht richtig öffnet. Besonders ärgerlich, weil die Oracle ja eher ein Leichtwindsegler ist. Der Knackpunkt ist hier die Verbindung zwischen Baum und Mast. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Anbringung, z.B. wird bei historischen Seglern oft der Baum mit einem Ring um den Mast gehalten. Bei den modernen Yachten kommt jedoch meist der Lümmelbeschlag zum Einsatz. (Bei Katamaranen werden die durchgelatteten Segel auch ganz ohne Baum gefahren).

Solange der Lümmel in einem definierten, spielfreien und leichtgängigen Lager liegt, müsste sich das Segel beim leisesten Windhauch öffnen, sofern das Segel nicht zu sehr durchgetrimmt ist. Will man jedoch zu einem gut getrimmten Unterliek auch das Achterliek optimal trimmen, was für ein leistungsfähiges Segel mindestens genauso wichtig ist, muss ein Baumniederholer angebracht werden. Der Baumniederholer zieht den Baum in Richtung Deck und sorgt somit dafür, dass das Achterliek gespannt wird und beim öffnen (fieren) des Grossegels der Baum nicht nach oben gehoben wird.

Somit haben wird bereits drei Angriffspunkte am Baum, wenn man zunächst den Anschlag der Schot am Baum außer Acht lässt. Das Schothorn wird durch den Winddruck im Segel nach oben und nach vorne zum Bug gezogen. Somit wird der Lümmel vom Baum gegen das Lager an den Mast (Lümmellager) gedrückt und der Anschlag des Baumniederholers vom Baumniederholerlager in die andere Richtung nach achtern vom Mast weggezogen. Die Güte der Lager und die Geometrie der Anordnung entscheidet nun, wie leichgängig die Konstruktion wird.

Bei der Oracle ist der Mast aber nur in Langlöchern am Mast eingehängt. Der Lümmel wandert somit bei Segeldruck in Richtung Mast bis er schließlich anliegt. Geht der Wind wieder weg, wandert er wieder zurück. Erschwerend kommt hinzu, dass beim 'nach vorne wandern' der Zug im Baumniederholer verringert wird. Somit wandert das Schothorn weiter nach oben und die Spannung im Achterliek ist wieder weg. Möchte man nun für den Amwindkurs die notwendige Trimmung für das Achterliek aufbauen, so wird man versuchen, in der Mitschiffsstellung des Groß-Segels das Achterliek durchzutrimmen. Dann liegt aber der Baum ständig mit seinem Kastenprofil am Mast an und die Reibung der Lagerung wird erhöht. Insgesamt eine unglückliche Lösung vor allem bei leichtem Wind.

Seit ich meinen eigenen Lümmelbeschlag gebaut habe, steht das Rigg wie eine eins.
Der Groß-Baum ist nun in einem spielfreien Kugelgelenk am Mast befestigt. Somit habe ich nun einen definierten Drehpunkt des Baumes am Mast und eine konstante effektive Länge des Baumes. Der Niederholer ist nun durch einen Metall-Gabelkopf ausgetauscht worden. Die Lagerpunkte von Baum und Niederholer sind nun senkrecht übereinander angeordnet, somit wird eine Lagerachse erzeugt, die parallel zur Mastachse liegt. Die Bäume habe ich gleich durch biegesteife Kohlefaserrohre ausgetauscht und die Schothörner trimmbar angeschlagen. Derzeit experimentiere ich mit einer Fockdirck, hiermit lässt sich die Achterliekkurve der Fock beeinflussen.

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12.05.2007 10:29 Wolfgang ist offline E-Mail an Wolfgang senden Beiträge von Wolfgang suchen Nehmen Sie Wolfgang in Ihre Freundesliste auf
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Fernsteuerungstuning Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

5. Fernsteuerungstuning

Die Kyosho-Fernsteuerung hat leider für die Segelverstellung keinen Knüppel mit Rasterung, hier stellt sich der Knüppel immer wieder automatisch in die Neutralstellung zurück. Während der gesamten Segelzeit muss er somit genau auf Position gehalten werden. Da ich darüber hinaus ungern auf dem 27 MHz-Band segle, habe ich einfach den Empfänger und Sender meiner alten Multiplex Europa-Sprint genommen und segle nun (mit der geliebten) Rasterung auf dem 40 MHz-Band. Man soll jedoch auch den Kyosho-Sender aufschrauben können und die Rückstellfeder an dem betreffenden Steuerknüppel aushängen können (Quelle stockmaritime.com). Zwar ist das noch keine richtige Rasterung, aber immerhin ein Fortschritt.

Im Rumpf sind für die Stromversorgung vier Mignon-Zellen (AA) vorgesehen. Diese habe ich wegen Gewichtstuning gleich gegen vier halbe Mignons (zu beziehen z.B. bei Conrad; schnelladefähig, Kapazität 600 mAh) ausgetauscht. Fahrzeiten von vier Stunden habe ich somit auch bei schwerem Wetter erreicht. Eingepackt in Schrumpfschlauch habe ich darüber hinaus somit zusätzlichen Platz im Rumpf für die Schotführung gewonnen.

Weitere technische Details:
• Mit Mannschaft bringt meine Oracle nunmehr 1040g (0,00104 BRT) auf die Waage.
• 870mm Masthöhe über Deck
• 200mm Tiefgang
• 613mm Rumpflänge
• 130mm Breite
• 1200g Gewicht (Werksangaben)

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12.05.2007 10:30 Wolfgang ist offline E-Mail an Wolfgang senden Beiträge von Wolfgang suchen Nehmen Sie Wolfgang in Ihre Freundesliste auf
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RE: Fernsteuerungstuning Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

ein paar Fahrbilder:


weitere Bilder: bitte hier klicken

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DieDivavonWolfgang003.jpg DieDivavonWolfgang004.jpg



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12.05.2007 10:31 Wolfgang ist offline E-Mail an Wolfgang senden Beiträge von Wolfgang suchen Nehmen Sie Wolfgang in Ihre Freundesliste auf
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im Urlaub in Schweden... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

war sie natürlich mit dabei!

ein kleines Video hier:


Sie war mit dem AC-Leichtwindrigg natürlich eher etwas übertackelt.
Bis 3 Windstärken ging es aber noch.

Wasser hatte ich nach jeweils einer Stunde um die 25 ml im Rumpf. Der Empfänger ist aber immer in seiner Halterung trocken geblieben. Das Wasser ist einfach immer unten drunter durch geschwappt.

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03.09.2007 21:48 Wolfgang ist offline E-Mail an Wolfgang senden Beiträge von Wolfgang suchen Nehmen Sie Wolfgang in Ihre Freundesliste auf
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RE: im Urlaub in Schweden... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

nochmal ein paar Erfahrungen aus meinem Urlaub:

nachdem der Wagen gepackt war, hab ich sie einfach voll aufgeriggt auf die Taschen gelegt, Gepäcknetz hoch gezogen und zur Tarnung eine Decke drauf gelegt. Hätte meine Frau mich gelassen, hätte ich sofort nach der Ankunft Segeln gehen können.

Unser Ferienhaus lag 80 m entfernt von See, von der Terasse aus konnte man leicht einen Blick auf die aktuellen Segelverhältnisse werfen. Der See hatte schon brauchbare Ausmaße (8km breit, 35 km lang), sodaß bei auflandigem Wind immer eine schöne Welle anlag. Die Böen hielten sich meist in Grenzen, trotzdem bin ich mit dem Leichtwindrigg von stockmaritim des öfteren in den Grenzbereich gekommen. Weniger ist hier dann mehr. Spätestens ab 3 Windstärken braucht man dann ein kleineres Rigg. Besonders kniffelig wurde es dann, wenn das Boot auf der Seite lag, die Segel im Wasser schleiften und eine Halse oder Wende nicht mehr möglich war. Da konnte man dann nur noch hoffen, daß alles dicht bleibt und die Böe bald nachläßt.

Mit der Welle hatte ich dagegen keine Probleme und der Wassereinbruch hielt sich auch in Grenzen, obwohl ich die Luken nicht abgeklebt habe und die Mannschaft vollzählig an Bord geblieben ist. Ich hatte den Eindruck, daß das Wasser durch die Decksdurchführung der Fockschot und über die Schoten in den Rumpf gekommen ist. Trotzdem ist der Empfänger immer trocken geblieben, obwohl der Kahn ganz schön geschaukelt hat.

Der Einsatz als Urlaubsboot hat sich voll gelohnt und wird nicht der letzte bleiben!

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14.09.2007 21:48 Wolfgang ist offline E-Mail an Wolfgang senden Beiträge von Wolfgang suchen Nehmen Sie Wolfgang in Ihre Freundesliste auf
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Die Dirk, ... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

das unbekannte Wesen!

Befindet sich schon mal an der Pendelfock und wird parallel zum Achterliek der Fock angebracht (roter Pfeil im Bild). Die Dirk lässt sich sinnvollerweise über einen Klemmschieber einstellen und nimmt dann mehr oder weniger die Spannung aus dem Achterliek der Fock heraus. Somit lässt sich also die Kurve des Achterlieks einstellen und die Ableitung auf das Großsegel sowie den Fockspalt beeinflussen.

Ohne die Dirk würde das Achterliek genauso stark wie das Vorstag gespannt und die Kurve im Achterliek sehr flach gehalten (je nachdem, wie stark man die Spannung am Achterstag vorgibt).

Da CFK-Fockbäume in gewissen Grenzen flexibel reagieren, wird bei einer einfallenden Böe das Schothorn der Fock durch den Winddruck angehoben. Dabei wird dann leider die Dirk entlastet und kann sich dann schonmal baumelnd hinter die Saling verheddern. Damit dies nicht passiert, wird an der Dirk ein Gummizug über zwei Klemmschieber (blauer Pfeil) angebracht. Mit der richtigen Vorspannung hält der Gummi dann die Dirk bei der einfallenden Böe auf Spannung und gut ist!

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29.09.2007 16:50 Wolfgang ist offline E-Mail an Wolfgang senden Beiträge von Wolfgang suchen Nehmen Sie Wolfgang in Ihre Freundesliste auf
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mal ein bisschen unter Deck aufgeräumt Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

... und neue niedliche Servos verbaut großes Grinsen

GWS IQ-200MG

halb so groß wie die ursprünglichen Servos,
jedoch stärker (64 Ncm bei 6 V), mit Kugellager und Metallgetriebe bei sage und schreibe 28 g!

gut, das Metallgetriebe hat bauartbedingt geringes Spiel, dies fällt bei der Anwendung als Segelverstellservo jedoch nicht so ins Gewicht.

Bei der Segelverstellung wird nun wieder wie im Auslieferungszustand eine Schlaufe der Schot gezogen. Der Servoarm ist nun auf den benötigten Schotweg angepasst. Kräftemäßig keine Probleme für das kleine Servo, selbst in der Böe ist zur Beschleunigung ein Pumpen mit den Segeln möglich.

Da der Schwenkbereich des Servoarms ziemlich groß ist, muß der Servoarm nicht unnötig lang gehalten werden, was wiederum Kräfte spart.

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PICT2885k.jpg PICT2888k.jpg



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20.07.2008 21:17 Wolfgang ist offline E-Mail an Wolfgang senden Beiträge von Wolfgang suchen Nehmen Sie Wolfgang in Ihre Freundesliste auf
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und einen neuen Fockbaum angepasst Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

... mit Ausgleichsgewicht, damit die Fock auch in der Flaute aufgeht und der Butterfly auch bei geringstem Wind ermöglicht wird.

Ist halt der Unterschied zwischen Segeln und Treiben. großes Grinsen

Nun gehen die Segel bis auf 90° auf! Nächstes Problem:
die Schot des Großsegels verfängt sich in den Grindern, was diese nicht so prickelnd finden.
Also 'Überroll-Bügel' montiert.
(der Bügel ist zwischenzeitlich wieder weg, klappt auch so, wenn man bei der Halse schön die Schot dichtholt, wenn der Baum auf die andere Seite will)

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PICT2889k.jpg PICT2890k.jpg PICT2891k.jpg
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20.07.2008 21:23 Wolfgang ist offline E-Mail an Wolfgang senden Beiträge von Wolfgang suchen Nehmen Sie Wolfgang in Ihre Freundesliste auf
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und bei Flaute Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

...

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26.07.2008 00:48 Wolfgang ist offline E-Mail an Wolfgang senden Beiträge von Wolfgang suchen Nehmen Sie Wolfgang in Ihre Freundesliste auf
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unter Deck aufgeräumt und Schoten leichgängiger gemacht Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

die Fock wollte noch nicht so leichtgängig bei Flaute aufgehen, so wie ich wollte!
Trotz Dirk und Fockausgleichgewicht! Gefiert pendelte die Fock anständig hin und her, nur beim Fieren blieb die Fockschot unter Deck und ließ die Fock mittschiffs.

Außerdem brummt das Segelverstellservo schon mal etwas, es findet nicht mehr so schnell die gewünschte Lage. Das IQ200MG ist dann wohl doch etwas knapp bemessen. Die Platine scheint wohl einen mitgekriegt haben, wenn es mal irgendwo hakt. Also noch ein Fockservo eingeplant, geteiltes Leid ist ja halbes Leid. Dabei ließe sich dann auch gleich noch der Fockspalt trimmen!

Also zwei Segelverstellservos rein und die Fockanlenkung angepasst: so wenig Schotlänge unter Deck wie möglich, so wenig Umlenkungen wie möglich und am besten die gleiche Anzahl an Umlenkungen für Fock und Groß (wenn schon unterschiedlich, dann für die Fock besser weniger Umlekungen als für das Groß). Die Servohebel haben jetzt eine Länge von 45 mm, die Schot läuft nun in einer Öse, die man sonst durch Stoffe drückt. Die Öse ist schön glatt, sodaß die Schot leicht darüber läuft.

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P1020348k.jpg



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31.07.2010 13:37 Wolfgang ist offline E-Mail an Wolfgang senden Beiträge von Wolfgang suchen Nehmen Sie Wolfgang in Ihre Freundesliste auf
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RE: unter Deck aufgeräumt und Schoten leichgängiger gemacht Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das Fock-Servo wird nun über das Querruder angesteuer (Kanal 1), das Groß-Servo liegt auf dem Höhenruder (Kanal 2, Steuerknüppel mit Rasterung). So lassen sich schonmal Fock und Groß unabhängig von einander ansteuern.

Meistens steuer ich beide aber lieber synchron an. Also den ersten freien Mischer programmiert: Quelle Höhenruder (Kanal 2, Groß), wirkt auf das Querruder (Kanal 1, Fock) mit 100% Mischanteil, auf den Schalter DUAL-Rate gelegt. Wenn wir schonmal dabei sind, Dual-Rate für Kanal 1 (Fock) auf minimal (hier 30%); falls der Daumen mal wieder ein bisschen schief steuert sind dann die Auswirkungen nicht so groß auf die Fock.

Dann wollte ich ja noch den Fockspalt trimmen: den 2. freien Mischer noch schnell programmiert, und zwar Quelle Flaps (Kanal 6) wirkt auf die Fock (Kanal 1) mit 50%, wieder auf den Schalter Dual-Rate gelegt. Somit kann ich das Fockservo nochmal permanent etwas offener oder dichter stellen.

Und wenn ich den Schalter Dual-Rate auf Aus stelle, ist der ganze Spuk wieder vorbei!
(Gottseidank hab ich eine Computer-Funke!)

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